{"id":2255,"date":"2017-03-07T10:15:58","date_gmt":"2017-03-07T08:15:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ffbopen.de\/?p=2255"},"modified":"2017-12-19T20:39:31","modified_gmt":"2017-12-19T18:39:31","slug":"turnierbericht-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ffbopen.de\/?p=2255","title":{"rendered":"Turnierbericht 2017"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Teske, Bezold und ein \u00fcberraschender Dritter \u2013 Teilnehmerrekord beim Jubil\u00e4um<\/strong><\/p>\n<p><strong>Im Laufe der Jahre haben sich die F\u00fcrstenfeldbrucker BrainGames zu einer Institution in der deutschen Schachlandschaft entwickelt. Das nach dem Hauptsponsor Immobilien Hirn benannte Schnellschachopen war lange Zeit das st\u00e4rkste seiner Art, nun ist es auch das gr\u00f6\u00dfte. Die f\u00fcnfte Auflage des Turniers sah nicht nur kampfbetonte Partien und verdiente Sieger, sondern auch \u2013 nicht zuletzt dank eines neuen Co-Sponsors \u2013 einen Teilnehmerrekord.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Ganze 173 Teilnehmer \u2013 neuer Turnierh\u00f6chstwert! \u2013 fanden sich am 4. M\u00e4rz in der F\u00fcrstenfeldbrucker Marthabr\u00e4uhalle ein, um den erh\u00f6hten Preisfonds von 3.300,-\u20ac in neun Runden auszuspielen. W\u00e4hrend der gr\u00f6\u00dfte Teil noch immer von der \u00f6rtlichen Immobilienfirma und Schachfamilie Hirn gestemmt wird, schie\u00dft neuerdings auch das M\u00fcnchner Kartenspiel-Startup Scharfkopf.de einen Betrag zu. \u201eEin Sponsor muss ja auch vom Namen her passen\u201c, erkl\u00e4rt der Scharfkopf-Gesellschafter und fr\u00fchere Turnierleiter Stanley Yin mit einem Augenzwinkern.<\/p>\n<p>Den L\u00f6wenanteil, den mit 600,-\u20ac dotierten ersten Preis, erspielte sich letztlich der Erfurter Gro\u00dfmeister Henrik Teske (7,5\/9), f\u00fcr den sich die weite Anreise gelohnt hat. Wie Teske blieb auch der Zweitplatzierte, GM Igor Khenkin, mit 7,5\/9 ohne Partieverlust, ein Kunstst\u00fcck, das nur noch zwei weiteren Gro\u00dfmeistern (Leonid Milov und Hajo Hecht, jeweils 5 Siege, 4 Remisen und 7 Punkte) gelang. Eine faustdicke \u00dcberraschung gab es dagegen auf dem Bronzerang, wo nicht etwa die namhafte Konkurrenz um GM Andrey Sumets, GM Vitaly Kunin, GM Michael Bezold oder IM Ilja Schneider einlief, sondern der Augsburger FM Alex Vuckovic. Startrang 12 sieht nicht sonderlich spektakul\u00e4r aus, erst der ELO-Unterschied von 250 Punkten zur Spitzengruppe verdeutlicht die Leistung des ersten FIDE-Meisters auf dem F\u00fcrstenfeldbrucker Treppchen.<\/p>\n<p>Am Ende hat es allen Spielern Spa\u00df gemacht \u2013 und einigen besonders: Neben den Hauptpreisen wurden zahlreiche Rating- und Sonderpreise vergeben. So freuten sich die Haudegen GM Hajo Hecht und IM Klaus Klundt, der Deutsche Meister bzw. Vizemeister von 1970, \u00fcber den ersten und zweiten Seniorenpreis. FM Oskar Hirn, auch er Mitglied der Sponsorenfamilie, r\u00e4umte zum zweiten Mal in Folge mit starken 7\/9 den Ratingpreis &lt;2200 ab, die junge Christina Winterholler aus dem benachbarten Gr\u00f6benzell gewann mit \u00fcberragenden 6,5\/9 die Kategorie &lt;2000 und landete 20 Pl\u00e4tze vor ihrem Vater IM Alexander Meier, und der Preis f\u00fcr die beste Dame (WFM Anita Just aus Leipzig) ging wie der Preis f\u00fcr den besten Herrn in die neuen Bundesl\u00e4nder. Und selbst wer es \u00fcber das Spiel nicht geschafft hat, konnte im Anschluss an die Siegerehrung auf einen wertvollen Lospreis hoffen.<\/p>\n<p>Zwar muss abh\u00e4ngig vom Andrang noch entschieden werden, wo das Turnier im n\u00e4chsten Jahr stattfindet. Dass es die BrainGames 2018 wieder geben wird \u2013 genauer am 17. Februar, dem Samstag nach Fasching \u2013, kann das Turnierleitungsteam um Thomas Hirn, Helmut Becker und Hans Brugger aber bereits jetzt best\u00e4tigen. Man darf gespannt sein auf weitere Jahre Spitzenschach in der Kreisstadt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Teske, Bezold und ein \u00fcberraschender Dritter \u2013 Teilnehmerrekord beim Jubil\u00e4um Im Laufe der Jahre haben sich die F\u00fcrstenfeldbrucker BrainGames zu einer Institution in der deutschen Schachlandschaft entwickelt. Das nach dem Hauptsponsor Immobilien Hirn benannte Schnellschachopen war lange Zeit das st\u00e4rkste seiner Art, nun ist es auch das gr\u00f6\u00dfte. 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